Wissenschaftlicher Werdegang
1989 - 1995 | Studium der Biotechnologie an der Humboldt-Universität Berlin und der TU Berlin, Abschluss zum Dipl.-Ing. für Biotechnologie |
1996 | wissenschaftliche Mitarbeiterin an der University of Pittsburgh, Dept. of Biological Sciences |
1997 - 2001 | Doktorandin am Institut für Biochemie, Charité und am MDC, Berlin |
1998 | Forschungsaufenthalt am Memorial Sloan Kettering Cancer Research Center, New York |
2001 | Promotion zum Dr. rer. nat. |
2002 - 2005 | Postdoc am MPI für Molekulare Genetik, Berlin |
2005 - 2007 | wissenschaftliche Assistentin am Zentrum für Medizinische Biotechnologie, Universität Duisburg-Essen |
seit 2007 | Professorin für Biotechnologie, Studiengang Life Science Engineering, HTW Berlin |
Veröffentlichungen
Lehre
Zertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“, NRW
Forschungsschwerpunkte
Identifizierung von Substanzen, die die zelluläre Alterung im Modellorganismus Saccharomyces cerevisiae beeinflussen: Mit Hilfe von molekularbiologischen, genetischen und biochemischen Methoden werden Naturstoffe und Umweltgifte auf ihre Fähigkeit untersucht, die Länge von Telomeren und die replikative Lebensdauer von Zellen zu verändern. Identifizierte Substanzen, die diesen Kriterien entsprechen, besitzen ein großes Potential für die Entwicklung von neuen Therapien gegen Krebs oder frühzeitiges Altern.

Abbildung:
Chromosomen besitzen an ihren Enden (Telomeren) eine besonders komprimierte Chromatinstruktur (Heterochromatin). Diese Struktur ist dafür verantwortlich, dass die Gene an den Telomeren „gesilenced“ sind. Die Stärke des Silencing korrespondiert mit der Länge der Telomere. Hier sind zwei Saccharomyces cerevisiae-Stämme sichtbar, die ein Reportergen im Telomer tragen, um die Stärke des telomerischen silencing zu ermitteln. Die linke Seite der Abbildung zeigt einen Wildtyp-Stamm die rechte Seite eine Mutante, in der das Silencing an den Telomeren verstärkt ist.